Sonntag, 26. Juli 2026

Schlechte Angewohnheiten abgewöhnen


Es kommt schon mal vor, dass du dir über die Zeit Dinge angewöhnt hast, die nicht sehr schön sind. Du verinnerlichst diese Dinge, und willst sie irgendwann aber auch wieder ablegen. Aber wie schafft man dies?

Sicher ist es nicht so einfach Eigenschaften wieder abzulegen, die du dir über längere Zeit beibehalten hast. Du bist es so gewohnt und hast sie auch unbewusst verinnerlicht. Das ist dann aber auch eine Eigenschaft, die du dir zunutze machen kannst.
Zum Beispiel wenn du dir gewisse Eigenschaften aneignen möchtest und diese regelmäßig - vielleicht jeden Tag - machen möchtest. Du verinnerlichst diese Dinge auch, wenn du sie bisher nicht gewohnt warst. So fällt es dir nach einigen Tagen leicht, diese Dinge zu machen. Immer wieder. Du musst nur mal anfangen.

Aber hier soll es ja darum gehen, schlechte Angewohnheiten abzulegen. Wie machst du das?

Auch hier solltest du dir eine Liste machen. Du musst dir erst mal darüber bewusst werden, welche Angewohnheiten schlecht sind. Auch wenn das erst mal einige Zeit in Anspruch nimmt. Egal. Das ist aber effektiver, als wenn du die falschen Dinge immer wieder machst.

Was könntest du tun, was keine sinnvolle Ergebnisse bringt? Mal als dummes Beispiel: Erst nachts um 2 Uhr ins Bett gehen. Was bringt das? Sicher nichts. Da ist es doch schlauer wenn du am Abend schon gegen 23 Uhr ins Bett gehst. Dann bist du am nächsten Morgen früher munter. Das bedeutet, du kannst die Tagesstunden nutzen, um deine Erledigungen zu machen. Gerade zur Winterzeit sinnvoll, weil es dann früher dunkel wird.

Das bringt sicher mehr, als wenn du bis in die Nacht am TV oder im Internet sitzt. Vor allem, weil man dann nichts effektives mehr macht.

Sicher kannst du es MAL machen, aber nicht jeden Tag.

Solche Dinge schreibst du dir in eine Liste. Und diese Liste legst du dann nicht in die Schublade, wo du sie nicht mehr siehst. Oder in einen anderen Stapel Papier, wo der Zettel unter geht.

Dieser Zettel muss immer im sichtbaren Bereich liegen oder hängen, damit die Dinge präsent sind. Und dann siehst du immer wieder auf diesem Zettel, damit du dir bewusst machst, dass dort schlechte Angewohnheiten drauf stehen, die du dir abgewöhnen willst.

Damit du diese Dinge nicht mehr tust oder sie einfach ablegt. Du kannst dir stattdessen einen Tagesablauf aufschreiben, der diese Dinge nicht mehr beinhaltet. Um bei dem Beispiel mit der Bettzeit zu bleiben, notierst du dir in deinen Tagesablauf, dass du um 23 Uhr ins Bett gehst.

Und so gehst du auch mit anderen Dingen vor. Aber um dir die schlechten Eigenschaften abzugewöhnen, musst du dir auf jeden Fall einen neuen Tagesablauf aufschreiben.

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